Heute Abend ein Beitrag von Marion S.

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Hier ein paar Informationen zu Werk und Autorin:
Warum hat Marion an diesem Projekt teilgenommen?
„Mal was Neues ausprobieren.“

Was hat ihr daran besonders gefallen?
„Eine Herausforderung aus den vorgegebenen Wörtern einen Text zu verfassen.“

Wo gab es Schwierigkeiten?
„Scham und Ehre konnte ich schlecht unterbringen „grin“-Emoticon.“

Wie sahen die ersten Schritte aus?
„Erste Überlegungen über die Textform, dann habe ich einfach los gelegt und geschrieben.“

Wie lange hat sie an ihrem Text gearbeitet?
„Einige Stunden insgesamt.“

Der Beitrag in einem Satz:
„Szene aus dem Leben.“

Was möchte uns Marion sonst noch mitteilen?
„Es hat Spaß gemacht aus den Vorgaben etwas zu entwickeln.“

 

Marions Beitrag zum 10 words Projekt:
Feierabend

Es ist später Abend und ich stehe an der AMPEL…schaue auf den vollen MOND am Himmel.

In Gedanken lasse ich den vergangenen Tag Revue passieren und überquere langsam die Straße.Ich bin müde…

BUCHSTÄBLICH aus dem Nichts rauscht ein Auto an mir vorbei….

Ich erschrecke mich sehr und merke…. die Nerven liegen blank. Momentan bin ich nicht sehr BELASTBAR.

Es geht weiter an der Straße entlang. Der Herbst hat allen Bäumen die Blätter genommen und nun stehen sie da in ihrer NACKTHEIT im Dunkeln der Nacht…

Die Luft ist kalt…endlich erreiche ich die Haltestelle.

Auf dem Fahrplan suche ich die richtige VERBINDUNG . Der Bus kommt und es ist sehr voll… Kein Sitzplatz in Sicht.

Sämtliche Fahrgäste starren auf das Display ihres Smartphones, die Stöpsel in ihren Ohren schotten sie von Geräuschen und ihrer Umwelt ab…

Mit einem Ruck fährt der Bus an, ehe ich einen festen Halt gefunden habe. Ich RUTSCHE AB und falle auf den Schoß eines jungen Mannes…
Peinlich berührt erröte ich vor SCHAM. Sämtlicher Inhalt meiner Tasche hat sich auf dem Boden verteilt. Schnell stehe ich auf, um alles wieder einzuräumen…

Hilfsbereit stecken die Umstehenden ihre Handys ein und helfen mit meine Sachen aufzuheben.

Schön, dass die Menschen doch noch etwas Interesse an ihrem Umfeld haben. Erfreut bedanke ich mich …“ Ist mir eine EHRE zu helfen“,sagt der junge Mann.

Wir unterhalten uns gut auf der restlichen Fahrt.

Noch 2 Haltestellen und ich bin zuhause… Feierabend…